19:00 - 20:30

Hinein gehört: »Voices«

Haus der Kunst, Kaiser Franz-Ring 7, 2500 Baden

Anmeldung unbedingt erforderlich: planton@beethovenphilharmonie.at
Eintritt: 8 €
Für Beethoven Club-Mitglieder ist diese Veranstaltung frei!

Diesen Sommer erschien unsere erste CD beim italienisch-amerikanischen Label Odradek. Seither haben wir ausgezeichnete Rezensionen in der Süddeutschen Zeitung, der BBC oder dem luxemburgischen Fachmagazin pizzicato erhalten. Sowohl die interessante Werkauswahl von Mozart und Beethoven, die sich an Liebhaber wie Fachleute gleichermaßen wendet, als auch die herausragenden Solisten wie Chen Reiss oder Paul Armin Edelmann finden großes Lob: „Thomas Rösner und die Beethoven Philharmonie begleiten zupackend und farbig, so dass ihre Aufnahme eine der schillerndsten im Katalog ist.“, befindet pizzicato über unsere Leistung.

Das Hauptwerk dieser Einspielung ist das Violinkonzert von Beethoven (in seiner selten aufgenommenen Fassung für Soloklavier und Orchester), womit wir einen direkten Bezug zu unserem 1. Abo-Konzert am 10. November im Casino Baden haben:

In diesem Konzert spielt der österreichische Stargeiger Benjamin Schmid das Violinkonzert von Johannes Brahms. Dieses gilt als der direkte Nachfolger des Violinkonzerts von Beethoven. Die Bezüge sind mannigfaltig. Nicht nur die Tonart D-Dur und die symphonischen Züge haben beide Konzerte gemeinsam, auch die epische Länge und die große Lyrik teilen beide Konzerte.

Brahms selbst wusste um seine Nähe zu Beethoven und beschrieb sie selbst so: „Du hast keinen Begriff davon, wie es unsereinem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen“ – gemeint ist Beethoven – „hinter sich marschieren hört.“

Auf ganz andere Weise – und doch genauso prägend – ist der Name Robert Schumann mit Brahms verbunden. Schumann erkannte im jungen Brahms sofort das herausragende Genie und schrieb jubelnd über seine Entdeckung. Brahms verband sehr rasch eine intime Freundschaft mit Robert und Clara Schumann, die Musikwissenschaftler und Schriftsteller gleichermaßen inspirierte. Brahms blieb Zeit seines Lebens ein glühender Verehrer der Musik Schumanns. Seine vierte Sinfonie, die Schumann komplett überarbeitete, veröffentlichte Brahms gegen den Willen Clara Schumanns viele Jahre nach Robert Schumanns Tod. Brahms bevorzugte die  schlankere erste Version dieser Sinfonie, die wir in unserem Konzert aufführen werden.

Thomas Rösner wird Ihnen im Gespräch mit Esther Planton die CD inhaltlich vorstellen und Sie auch hinter die Kulissen einer CD-Aufnahme und deren Produktion blicken lassen.

Die gesetzlich vorgeschriebenen Abstände und Sicherheitsmaßnahmen werden eingehalten.
Die Veranstaltung findet ohne Pause statt.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Baden.

Foto: Lois Lammerhuber

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